Romrod. Blitzende Blaulichter und funkelnde Laternen: Die „Weckmännchen Aktion“ der Freiwilligen Feuerwehr in Romrod brachte mehr als 150 Kinderaugen zum Strahlen. Mit ihrem Engagement schafften es die Brandschützer, der Corona-Pandemie und dem dadurch ausgefallenen Laternenumzug zu Trotzen. In allen Stadtteilen standen die Mädchen und Jungen mit selbstgebastelten Laternen vor den Haustüren und erwarteten sichtbar freudig ihren persönlichen Feuerwehrbesuch. „Wir wollten den Kindern eine Freude bereiten und eine sichere Alternative zum ausgefallenen Laternenfest bieten“, so die Organisatoren vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Romrod.

Insgesamt sieben Feuerwehrautos waren eingesetzt, um jedes im Voraus angemeldete Kind zu erreichen. Statt den sonst sechs bis neun Feuerwehrleuten, waren die Fahrzeuge aus Infektionsschutzgründen nur zu zweit besetzt. Aus gleichem Grund wurden die Weckmännchen ab Bäckerei auch einzeln hygienisch verpackt.  „Ein wenig Aufwand hat die Aktion bei dieser Teilnehmeranzahl schon erfordert“, stellte einer der Organisatoren fest. Rund 120 Mails und Messages gingen in dem digitalen Anmeldepostfach ein, die nette Botschaften und auch Angebote zur Unterstützung enthielten. So unter anderem von Markus Lind und Timo Scharmann, Letzterer packte in seinem Lebensmittelmarkt insgesamt 20 Überraschungspakete für die Helfer der Weckmännchen-Aktion zusammen.  Markus Lind wiederum machte deutlich: „Eine super Aktion für Romrod, die wir gerne unterstützen“.

Parallel mit der Weckmännchen Aktion betrieben die Feuerwehrleute auch Aufklärungsarbeit zum Thema Kohlenmonoxid. So wurden an die Begleitpersonen Infozettel zu dem gefährlichen Atemgift überreicht, welches gerade jetzt zur Heizsaison im Winter auftreten kann. Laut Feuerwehrangaben kann das Gas an Heizkesseln, Etagenheizungen, Schornsteinen, Kaminen, Grills, Pellets, Shishas und generell in Abgasen auftreten. Sie wiesen darauf hin, dass es für das Gas spezielle Warnmelder gibt. „Nicht nur Rauchwarnmelder, sondern auch Kohlenmonoxid-Melder schützen die Gesundheit“, so ihr Rat.

Wenn ein CO-Melder Alarm auslöst  oder bei Verdacht auf eine akute Kohlenmonoxid-Vergiftung empfiehlt die Feuerwehr:

• Öffnen Sie Türen und Fenster, sofern möglich

• Verlassen Sie umgehend das Gebäude

• Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon mit

• Bei Verdacht auf eine CO-Vergiftung rufen Sie den Rettungsdienst/die Feuerwehr über den Notruf 112 an, ansonsten Ihre Fachfirma oder Ihren Schornsteinfeger

• Informieren Sie nach Möglichkeit weitere Bewohner oder Nachbarn über die Gegensprechanlage oder telefonisch

• Gehen Sie nicht zurück ins Haus