Romrod. Umgestürzte Bäume, Keller unter Wasser und ein Verkehrsunfall. Wetterkapriolen riefen am Wochenende die Freiwilligen Feuerwehren im Vogelsbergkreis mehrfach auf den Plan, auch in Romrod. Auf der Landesstraße zwischen Dannenrod und Schweinsberg prallte ein Auto in einen umgestürzten Baum, dabei wurde der 28-jährige Fahrer aus Homberg (Ohm) verletzt. Das Fahrzeug wurde total beschädigt, den Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Mit einer Motorkettensäge schnitten Feuerwehrleute die Fahrbahn frei und unterstützten die Bergung des Unfallwracks.



Im Kirtorfer Stadtteil Lehrbach lief am Freitag und Samstag ein Keller gleich zweimal mit Wasser voll. Mit Nasssauger und Tauchpumpe legten Feuerwehrleute das Gebäude trocken. Einen umgestürzten Baum beseitigten Feuerwehrleute auf der Kreisstraße zwischen Homberg und Maulbach. Gleiches Szenario bot sich auf der Landesstraße zwischen Lingelbach und Görzhain, auf der Bundesstraße 49 zwischen Romrod und Feldatal sowie auf einer Straße bei Elpenrod in Gemünden (Felda). Jeweils mit einer Motorkettensäge wurde das Straßenhindernis zerschnitten und von der Fahrbahn geräumt. Bei Schlitz stürzte ein großer Baum auf eine Gartenlaube, auch hier wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Die Straße zwischen Gleimenhain und Neustadt musste wegen umgestürzter Bäume voll gesperrt werden. Die Feuerwehr wurde hier nicht tätig, die Räumung soll durch die Straßenmeisterei erfolgen. Auch bei Groß-Felda stürzt ein Baum auf eine Kreisstraße, zur Beseitigung rückten Feuerwehrleute aus Groß-Felda und Kestrich an.

Ein umstürzender Baum hat am Samstagnachmittag ein Kabel des Telefonnetzes im Alsfelder Stadtteil Eifa gekappt. Der Baum stürzte unmittelbar am Ortsschild der Landesstraße in Richtung Grebenau auf die Fahrbahn, dabei wurde das Telefonkabel durchtrennt und die Straße auf voller Breite blockiert. Zur Hilfe rückte die Feuerwehr der Stadt Alsfeld an, die Feuerwehrleute zerschnitten den Stamm mit einer Motorkettensäge und räumten so die Bahn frei. Der Wurzelstock wurde mit einer Seilwinde weggeräumt. Während der Bergungsarbeiten war die Straße rund eine Stunde voll gesperrt. Wieviele Haushalte nun eine tote Telefonleitung haben, ist noch unbekannt.