Romrod. Ein explodierender Lithium-Ionen-Akku sorgte am 13. Februar 2024 für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr in Romrod. Der Akku eines Smartphones geriet offensichtlich bei dem Ladevorgang in einem Alten- und Pflegewohnheim in Flammen. Durch den entstehenden Rauch des explosionsartigen Feuers schlug die automatische Brandmeldeanlage der Einrichtung an und verhinderte laut Feuerwehrangaben wohl Schlimmeres.

„Der Akku brannte in dem Zimmer eines Bewohners“, schilderte ein Sprecher der Feuerwehr. Wie er sagte, musste der Bewohner von einem Notarzt und der Besatzung eines Rettungswagens behandelt werden. Die binnen weniger Minuten zur Hilfe geeilten Feuerwehrleute beförderten den noch glühenden Akku unter Atemschutz ins Freie.

Trotz der geringen Größe des brennenden Akkus entstanden laut Feuerwehrangaben erhebliche Mengen an giftigem Brandrauch, sodass die Feuerwehrleute in mehreren Räumen der Einrichtung einen Gefahrstoffnachweis mit einem Mehrgasmessgerät durchführten und ein Belüftungsgerät in Stellung brachten.

„Bei dem Brand eines Lithium-Ionen-Akkus entstehen nicht unerhebliche Mengen des giftigen Gases Kohlenmonoxid, dies wird an den aufgeblähten Brandüberresten deutlich“, so der Feuerwehrsprecher. Wie er sagte, blähen sich solche Akkuzellen bei einem Brand durch die Gasbildung auf.