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Gemeinsame Übung von Romrod und Zell: Wasser aus dem Bach bis zum Strahlrohr

08.03.2026

Beim Übungsabend am vergangenen Donnerstag trainierten rund 20 Einsatzkräfte aus Romrod und Zell die Löschwasserversorgung ohne Hydrant. Unter Leitung des 1. stellvertretenden Stadtbrandinspektors Steffen Brassel wurde Wasser aus einem offenen Gewässer entnommen, über eine lange Schlauchleitung gefördert und über zwei Strahlrohre abgegeben.

Romrod Zell. Am vergangenen Donnerstag haben die Einsatzabteilungen aus Romrod und Zell gemeinsam geübt. Thema des Abends war die Wasserversorgung, also die Frage: Wie bekommen wir genügend Löschwasser an eine Einsatzstelle, wenn kein Hydrant in der Nähe ist.

Übungsleiter war der 1. stellvertretende Stadtbrandinspektor Steffen Brassel. Rund 20 Einsatzkräfte nahmen teil. Zunächst entnahm ein Löschfahrzeug Wasser aus einem offenen Gewässer, zum Beispiel einem Bach oder Teich. Von dort aus verlegten die Einsatzkräfte eine lange Schlauchleitung bis zur angenommenen Einsatzstelle. Als Zwischenstation wurde ein mobiler Wasserbehälter mit 2000 Litern Fassungsvermögen aufgebaut. Aus diesem Behälter entnahm ein zweites Löschfahrzeug das Wasser und gab es am Ende über zwei Strahlrohre ab, so wie es bei einer Brandbekämpfung nötig ist.

Solche Abläufe klingen technisch, sind aber im Einsatzfall entscheidend. Wenn die Wasserversorgung nicht stabil läuft, wird das Löschen schwierig oder sogar unmöglich. Deshalb wurden an diesem Abend auch die Pumpen der beiden Löschfahrzeuge unter realistischen Bedingungen getestet. Gleichzeitig gab es eine praktische Unterweisung zur Pumpentechnik und zu den Besonderheiten beim Ansaugen aus offenem Gewässer. Dabei kann Schmutz oder Sand mit angesaugt werden, was die Technik belastet und besondere Aufmerksamkeit erfordert.

Unterstützt wurde die Übung durch Romrods Wehrführer Manuel Gemmer. Im Anschluss zeigte sich Steffen Brassel zufrieden mit dem Verlauf. Er betonte, wie gut das Zusammenspiel der beiden Einsatzabteilungen inzwischen funktioniert und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre Teilnahme. Regelmäßige gemeinsame Übungen seien ein wichtiger Baustein, damit im Ernstfall alles reibungslos ineinandergreift.

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