Küchenbrand in Zell: Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung
Am Samstagabend wurden die Feuerwehren der Stadt Romrod zu einem Küchenbrand nach Zell alarmiert. Einsatzkräfte aus Zell und Romrod konnten den betroffenen Bereich kontrollieren und die Wohnung anschließend belüften.
Am Samstagabend, 27. Juni 2026, wurden die Feuerwehren der Stadt Romrod gegen 18:30 Uhr zu einem Küchenbrand in den Stadtteil Zell alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte es in einer Küche im Bereich des Kochfeldes gebrannt. Die Wohnung war verraucht. Einsatzkräfte aus Zell und Romrod gingen vor Ort gegen den Brand vor. Die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Nieder-Breidenbach konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen.
Ein Trupp ging unter Atemschutz in den verrauchten Bereich vor. Die betroffenen Stellen wurden mit Wasser gekühlt und anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Damit konnte überprüft werden, ob sich noch Hitze in der Küche befand und ob weitere Gefahr bestand.
Im Anschluss wurde die Wohnung mit einem Lüfter belüftet, damit der Rauch aus dem Gebäude gedrückt werden konnte.
Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort und kümmerte sich um die vier Bewohner der Wohnung. Eine Streife der Polizeistation Alsfeld nahm die Ermittlungen auf. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte in den Einsatz eingebunden. Bei Außentemperaturen von knapp 40 Grad war der Einsatz besonders fordernd. Schon ohne Einsatzkleidung war die Hitze deutlich zu spüren. Für die Einsatzkräfte, die mit Schutzkleidung und Atemschutz im Gebäude arbeiteten, bedeutete dies eine erhebliche körperliche Belastung.
Einsatzleiter Volker Schwenzfeier dankte den beteiligten Kräften im Anschluss für ihren Einsatz. „Das Zusammenspiel der Feuerwehren der Stadt Romrod hat auch heute wieder sehr gut funktioniert. Bei diesen Temperaturen ist ein Einsatz unter Atemschutz besonders anstrengend. Deshalb gilt mein Dank allen, die vor Ort waren oder sich auf den Weg gemacht haben“, so Schwenzfeier.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Einsatzkräfte konnten anschließend wieder in ihre Standorte zurückkehren.